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Wir haben geschweppt: Buffalo-Fahrräder für Afrika

Gruppetto Cycling Spendentour

Am Wochenende 4./5. September 2021 ging es für einen guten Zweck auf den Sattel. Der Radclub Gruppetto Cycling Club hatte eine Aktion zusammen mit Schweppes initiiert, um Geld für Buffalo-Räder für ein Afrika-Projekt „zusammenzuradeln“. Wie funktionierte das?

Gruppetto Cycling Club World Bicycle Relief
Logo vom Gruppetto Cycling Club

Schweppes, der Partner dieser Aktion, hatte € 5.000.- als Spende versprochen, wenn Gruppetto auch und gerade mit der Unterstützung von Mit-Fahrern*innen an beiden Tagen des ersten September-Wochenendes insgesamt 5.000 Km auf dem Fahrrad zusammenbringen würde. Das sollte eigentlich ein Klacks sein, da dieser Club vor allem im virtuellen Raum unterwegs ist. So mussten halt nur besonders viele Mitfahrer gefunden werden, die ihre Tour zB bei Komoot aufzeichnen und dann Gruppetto als Mitfahrer dazuholen. Damit wurden der Fortschritt und der abschließende Erfolg von über 16.000 geradelten Kilometern ständig verfolgt. Es waren 300 Touren nötig, von einigen wenigen Kilometern bis knapp unter 200 Km. Das ist ein tolles Ergebnis.

Anspruchsvolle Tour über die Westerwald-Höhen

Natürlich habe ich mich an diesem Ergebnis beteiligt, nämlich mit einer kleinen Tour am Mittelrhein entlang. Es ging von Linz bis Neuwied, dort über die Rheinbrücke, in Bad Breisig wieder mit der Fähre auf die „richtige“ Rheinseite zurück, um schließlich nahe der Bonner Südbrücke ein leckeres Abschluss-Eis zu geniessen und gut gelaunt nach 116 Km zu Hause zurückzukehren.

  • Buffalo Räder für Afrika

Diese von Schweppes versprochenen € 5.000 plus weitere Spenden ergeben bereits ein Spendenaufkommen von insgesamt € 20.000.- Damit können ungefähr 150 Buffalo-Räder gekauft werden. Diese sind sehr stabil, wartungsarm und helfen den Menschen vor allem im ländlichen Raum lange Strecken zu Schule, zur Arbeit, zu einem Business, zum Arzt … viel schneller zu überwinden. Natürlich werden die nicht mit dem Flugzeug und Fallschirm nach Afrika gebracht.

Buffalo-Fahrräder für Afrika

Die World Bicycle Relief-Organisation kümmert sich um den Zusammenbau der Räder vor Ort, um die Auswahl der „Beschenkten“ (das geschieht in enger Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften – also nicht von oben herab) und die Ausbildung von Mechanikern, die im Falle eines Falles diese eigentlich unkaputtbaren Räder reparieren. Eines dieser langlebigen Räder kostet nur € 135.

Ich finde dieses Projekt wirklich gut, denn es hilft, Menschen mobil zu machen. Davon träumen die Grünen in Deutschland mit der vorgeschlagenen Verkehrswende, auch wenn es in Afrika nicht zuerst um die Vermeidung von Co2 geht.

 

Veröffentlicht in Allgemein

Ein Kommentar

  1. Lieber Stefan, tolle Idee und Aktion. Hilfe zur Selbsthilfe. Beste Grüße, Heinrich

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